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Teambuilding mal anders: Team-Workshop mit der Gottfried-Kinkel-Grundschule in Bonn

Anfang März hat die metaBeratung einen Teamworkshop bei der Gottfried-Kinkel-Grundschule in Bonn durchgeführt. Ziel war es, ein Stimmungsbild im Team der Lehrerschaft und des Rektorates zu verschiedenen Themen zu gewinnen, um im Anschluss Maßnahmen zur besseren Gestaltung der Zusammenarbeit zu entwickeln. In diesem spannenden Schulsetting, welches für uns einen noch unbekannten Rahmen darstellte, konnten wir durch den Einsatz der Eigenland-Methode dieses Ziel erreichen. Gemeinsam mit der Schulleitung und mit Hilfe von Hinweisen aus dem Lehrerrat wurden Thesen entwickelt, zu denen sich das Team anhand der Methode spielerisch und anonym äußern konnte. Dies bot die Grundlage, um verschiedene Themen anzusprechen und zu diskutieren.

Im Anschluss an den Workshop hat sich das Rektorat der Gottfried-Kinkel-Grundschule bereit erklärt, uns einige Fragen zu beantworten:

  • Was war die Ausgangslage für den Workshop? Wie hat sich die Arbeit und Atmosphäre innerhalb des gesamten Teams der Gottfried-Kinkel-Grundschule gestaltet?

Das Kollegium hat sich durch Ab- und Zugänge personell verändert. Über einen längeren Zeitraum gab es unterschiedliche Wahrnehmungen bezüglich der Stimmung innerhalb des Kollegiums und zwischen Schulleitung und Kollegium. Die Atmosphäre war in Teilen angespannt und der Eindruck einer Gruppenbildung entstand. Die vom Lehrerrat angesprochenen Kritikpunkte zu den Themenfeldern ‚Gesunderhaltung’, ‚Basisdemokratie’ und ‚inhaltliche Ausrichtung der Schule’ waren nicht offen und anonym vom Gesamtteam behandelt worden.

  • Was waren die Ziele des Workshops?

Aus Sicht der Schulleitung waren die Ziele, ein Stimmungsbild im Gesamtteam zu erreichen, bei dem jeder seine Meinung anonym äußern konnte, die eigene Führungsaufgabe zu reflektieren, Rückmeldungen zu erhalten und zu einer offenen Rollenklärung durch den Austausch beizutragen.

  • Wodurch hat Sie die Eigenland-Methode überzeugt?

Die Methode hat uns durch die Anonymität und die Möglichkeit, die Thesen individuell in einem Vorgespräch zu gestalten, überzeugt.

  • Wie haben Sie die Stimmung im Team während des Workshops wahrgenommen?

Die Stimmung war sehr gelöst, da die Methode einen spielerischen Ansatz hat und kurzweilig ist. Es war motivierend, zeitnah ein Stimmungsbild sichtbar zu machen und die eigene Meinung dort integriert zu sehen. Gleichzeitig entstand eine positive Spannung, welche Ergebnisse sichtbar wurden und an welchen Stellen Einigkeit beziehungsweise Uneinigkeit herrscht. Der Blick von außen wurde interessiert und aktiv aufgenommen. Zum Ende der Veranstaltung öffneten sich einzelne Kolleginnen mit persönlichen Betroffenheiten. Insgesamt schafften es die Moderatorinnen, lösungsorientierte Ansätze zu stärken und förderten den Blick auf erfolgreiche bisherige Arbeit innerhalb des Kollegiums und der Schulleitung beziehungsweise die bisher erreichten Ziele der Schule.

  • Welche neuen Erkenntnisse konnten Sie als Rektorat gewinnen? Was konnte die Lehrerschaft auch untereinander mitnehmen?

Als Schulleitungsteam konnten wir eine große Wertschätzung unserer Arbeit entnehmen. Das Kollegium vertraut uns und fühlt sich unterstützt. Gemeinsam sind wir alle stolz an dieser besonderen Schule zu arbeiten und erfahren die Arbeit als sinnstiftend. Ein wichtiger Aspekt für das Kollegium war der Ansatz des ‚Miteinander’ statt des ‚Übereinander’. Es wurden ganz konkrete Maßnahmen für die Weiterarbeit besprochen (u.a. Arbeitsplatzgestaltung, inhaltliche Struktur der Konferenzen, Teambuilding).  Beeindruckend war die gemeinsame Leitbilderstellung, anknüpfend an bereits vorhandene Vorstellungen und Grafiken.

  • Wie würden Sie den Workshop und die Ergebnisse insgesamt bewerten? Wurden die Ziele erreicht?

Den Workshop bewerte ich mit der Bestnote, da er für uns als Schulleitung Bestätigung und Auftrieb gleichzeitig war und konkrete Ansatzpunkte angab auf einer breiten Grundlage an Zufriedenheit und Vertrauen. Da es ein großes Stimmungsbild am Ende des Tages gab und Rollen klar wurden, wurde das Ziel des Wokshops aus unserer Sicht voll erreicht.

  • Gab es Rückmeldungen aus der Lehrerschaft? Wie sahen diese aus?

Die Rückmeldungen aus der Lehrerschaft waren ebenfalls positiv zu der Methode und den Inhalten. Es wurde der Wunsch geäußert, an und mit den Ergebnissen weiterzuarbeiten. Des Weiteren wurde der Schulleitung rückgemeldet, dass man sich freut, dass die Arbeit der Schulleitung wertgeschätzt wird.

  • Konnten Sie die gewonnen Erkenntnisse bereits aktiv angehen? Wenn ja, wie?

Es wurden direkt verschiedene Maßnahmen umgesetzt. So wurden Raumpläne ausgehängt, um mobile Arbeitsplätze zu schaffen. Dafür wurden Gespräche darüber geführt, welche Technik und welches Mobiliar nötig sind. Des Weiteren wurde ein Stammtisch ins Leben gerufen. Das Leitbild wird auf Leinwand gedruckt und in seinen Ergänzungen transparent gemacht. Der Lehrerrat konnte mit der Schulleitung auf kurzem Dienstweg eine Entlastung für das Abschlussfest der Projektwoche absprechen.

  • Was konnte Ihrer Einschätzung nach kurz- und langfristig durch den Workshop erreicht werden?

Die zu behandelnden Themen liegen sichtbar auf dem Tisch und können gemeinsam bearbeitet werden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem innerkollegialen Umgang und das Gesamtteam ist dafür sensibilisiert worden und hat Maßnahmen dafür erarbeitet. Aus Schulleitersicht ist bedeutsam, dass z.B. Präsenzzeiten durch das Kollegium als verständlich und effektiv angesehen werden.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Rektorat der Gottfried-Kinkel-Schule für einen sehr interessanten Workshop in einem für uns bis dato unbekannten Arbeitsumfeld. Es war sehr erfreulich, den Stolz und die Überzeugung des Teams in Bezug auf die eigene Arbeit zu sehen, die mit einer Bereitschaft zur Weiterentwicklung einhergehen. Sehr kurzfristig hat es das Team und die Schulleitung geschafft, Maßnahmen aktiv umzusetzen. Wir wünschen dieser sehr progressiven Schule, dem Rektorat und der Lehrerschaft weiterhin viel Erfolg bei der Gestaltung ihrer wichtigen gemeinsamen Arbeit und freuen uns, Teil der Entwicklung gewesen zu sein.